Ultraschall Basisleistung

Eine wichtige Methode zur Kontrolle des Schwangerschafts
verlaufs ist der Ultraschall. Die Untersuchung ist vollkommen schmerzlos und wird ohne Strahlen durchgeführt, das heißt, Nebenwirkungen wie beim Röntgen sind nicht zu befürchten.

Bei der ersten Ultraschalluntersuchung in der 8. bis 12. Schwangerschaftswoche wird der Arzt feststellen, ob überhaupt eine intakte Schwangerschaft vorliegt: Man erkennt den Embryo in der Fruchtblase und sieht, wie sein Herz schlägt. Durch Längenmessungen des Embryos kann der Arzt feststellen, ob die körperliche Entwicklung des Kindes dem Schwangerschaftsalter entspricht.

Mit der zweiten Untersuchung in der 18.-22. Schwangerschaftswoche, dem sog. erweiterten Basisultraschall, sollen vor allem Fehlbildungen ausgeschlossen werden. Auch die Lage sowie Größe der Plazenta und die Menge des Fruchtwassers werden beurteilt. Zudem wird Ihr Arzt Kopf und Körper Ihres Kindes vermessen und mit den Werten der letzten Untersuchung vergleichen, um festzustellen, ob das Baby richtig gewachsen ist.

Bei der dritten Ultraschallkontrolle in der 30. bis 31. Schwangerschaftswoche geht es noch einmal um die Überprüfung des kindlichen Wachstums.

Kurz vor der Geburt sind letzte Ultraschalluntersuchungen sinnvoll, um die Kindslage und den Plazentasitz zu kontrollieren.
    
Wie läuft eine Ultraschalluntersuchung ab?

Die Untersuchung erfolgt bei Schwangeren entweder über den Bauch (Abdominalsonographie) oder über die Scheide (Vaginalsonographie). Zur Vaginalsonographie wird eine dünne Ultraschallsonde in die Scheide eingeführt. Bei der Abdominalsonographie wird eine geringe Menge Gel auf den Bauch aufgebracht und der Schallkopf darüber geführt.

Die Patientin kann auf dem Bildschirm die Untersuchung direkt mitverfolgen.

 

 

Ultraschallaufnahmen 12. Schwangerschaftswoche

Vermessung des Körpers

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Vermessung des Kopfes

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