Windpocken

Windpocken sind eine Viruserkrankung, die mit Hautausschlag und schlechtem Allgemeinbefinden einhergeht. Im Falle einer Schwangerschaft können Windpocken für das Kind gefährlich werden, falls die Mutter um den zeitpunkt der Geburt akut erkrankt. Es wird daher empfohlen, dass insbesondere Frauen im gebärfähigen Alter ihre Ummunitätslage prüfen. Ein Schutz ist gegeben bei 2 Impfungen oder wenn als Kind eine Windpockeninfektion durchgemacht wurde.

Erreger: 
Varizella-Zoster-Virus

Übertragung: 
Tröpfcheninfektion, auch über weite Strecken („mit dem Wind“). Das Virus ist äußerst ansteckend.

Inkubation:
14 bis 16 Tage nach Ansteckung  

Symptome:
Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Fieber, juckender Hautausschlag: Die Flecken beginnen als stecknadelkopfgroße, rötliche Bezirke, die innerhalb weniger Stunden größer werden und schließlich linsengroße Bläschen bilden. Diese platzen auf, trocknen aus und verkrusten. Windpocken breiten sich über den ganzen Körper aus, oft unter Einbeziehung der Schleimhäute. 

Schutz: 

Wirksamer Schutz gegen Windpocken bietet dei Impfung. Die Grundimmunisierung wird im Kindesalter durchgeführt. Für Erwachsene gilt: schutz ist bei zwei durchgeführten Impfungen gegeben.