Mumps

Mumps (Ziegenpeter, Parotitis epidemica)

Erreger:
Mumps-Virus 

Übertragung:
Durch Tröpfcheninfektion 

Inkubationszeit:
Meist nach 16 - 24 Tagen 

Symptome:  
Schwellung der Ohrspeicheldrüse; zunächst einseitig, nach ca. 3 Tagen meist beidseitig (Ohrenschmerzen und Schmerzen beim Kauen)
Bei ca. einem Drittel der Krankheitsfälle verläuft die Erkrankung ohne jegliche Krankheitszeichen.

Komplikationen: Leichte Hirnhautentzündung, Entzündung der Bauchspeicheldrüse und anderer Drüsenorgane; seltener verursacht Mumps eine Gehirnentzündung (Enzephalitis); Bleibende Schäden sind möglich. Mumps ist die häufigste Ursache für bleibende Schwerhörigkeit bei Kindern. Tritt die Erkrankung bei Jungen nach der Pubertät auf, kann es zu einer Hodenentzündung kommen; ist sie doppelseitig, so droht Sterilität.

Schutz vor der Erkrankung:
Einzig eine vorbeugende Impfung bietet einen ausreichenden Schutz vor einer Erkrankung. Wichtig ist, dass ein Kind zwei Impfungen im Kleinkindalter erhält. Es gibt Kombinationsimpfstoffe, die Ihr Kind gleichzeitig gegen Masern und Röteln schützen. 

Mögliche Impfreaktionen: 
Selten örtliche Reaktionen wie Rötung und Schwellung. Gelegentlich Fieber und Abgeschlagenheit in der zweiten Woche nach der Impfung. 

Schutzrate:
Ca. 95 Prozent.

Schutzdauer: Nach erfolgter Grundimmunisierung Jahrzehnte.