Keuchhusten

Keuchhusten ist eine Hustenerkrankung die zwar für Erwachsene meist ungefährlich verläuft, bei Säuglingen aber zu einer lebensbedrohlichen Infektion führen kann.

Die Grundimmunisierung erfolgt im Kindesalter.
Erwachsene sollten die nächste Tetanusimpfung einmalig in Kombination mit der Keuchhustenimpfung erhalten, um die Übertragung auf Säuglinge zu verhindern, dies gilt insbesondere bei Kinderwunsch.

Erreger: 
Bordetella pertussis Bakterien

Übertragung:  
Durch Tröpfcheninfektion 

Ausbruch der Erkrankung: 
Nach 7 bis 14 Tagen 

Symptome:
Keuchhusten dauert oft mehrere Monate und durchläuft drei charakteristische Stadien: 

  • Vorstadium (etwa zwei Wochen): Mit etwas Husten, Schnupfen und leichtem Fieber
  • Anfallstadium (bis zu neun Wochen): Stakkatoartige, sehr starke Hustenanfälle (bis zu 50 täglich) mit pfeifendem, keuchendem Einatmen, häufig mit Erbrechen; Atemnot; lebensbedrohliche Erstickungsanfälle
  • Erholungsstadium (bis zu drei Wochen)

Komplikationen:
Mittelohrentzündung, Lungenentzündung, Atemstillstand

Schutz vor der Erkrankung:
Keuchhusten ist eine der Infektionskrankheiten mit der höchsten Sterblichkeitsrate im Säuglingsalter weltweit. Selbst moderne Behandlungsverfahren können die schweren Krankheitsverläufe nicht in jedem Fall verhindern. Die frühzeitige Impfung bietet den besten Schutz für Babys.

Die Grundimmunisierung erfolgt im Kindesalter.
Erwachsene sollten die nächste Tetanusimpfung einmalig in Kombination mit der Keuchhustenimpfung erhalten, um die Übertragung auf Säuglinge zu verhindern, dies gilt insbesondere bei Kinderwunsch.

Mögliche Impfreaktionen: 
Örtliche Reaktionen wie Rötung, Schwellung, Schmerzen. Gelegentlich Fieber (Fieberzäpfchen), Durchfall, Erbrechen. Selten Unruhe und Schreikrämpfe.

Schutzrate:
70 bis 90 Prozent;
erkranken Kinder nach vollständiger Impfung, verläuft die Krankheit deutlich leichter.