Abstrich, PAP-Test, HPV-Abstrich

Jede Frau hat einmal im Jahr die Möglichkeit, eine Früherkennung auf Gebärmutterhalskrebs vornehmen zu lassen.
Dazu werden Sie auf den Frauenarztstuhl gebeten. Der Arzt/die Ärztin führt ein sogenanntes "Spekulum" in die Scheide ein, um einen besseren Blick auf den Muttermund zu erhalten. Mit einem Wattestäbchen oder einem Spatel entnimmt er dann oberflächliches Zellmaterial vom gut zugänglichen Gebärmutterhals.
Unter dem Mikroskop in der Praxis sind Entzündungen ( Pilze, Kokken etc.) direkt zu erkennen.

PAP-Test
Die Zellabstrichproben werden anschließend in einem zytologischen Labor untersucht. Der Befund ist ca. zwei Wochen nach der Entnahme verfügbar.
Eine Benachrichtigung erfolgt nur, wenn ein positver Befund vorliegt und weitere Untersuchungen empfehlenswert sind.

Der Test wurde von George Papanicolaou in den USA entwickelt und ist nach ihm benannt. Mit dem Test können entzündliche Veränderungen der Zellen, mögliche Vorstufen von Krebs und Krebszellen entdeckt werden. Abhängig von den Merkmalen der Zellen werden fünf Befundgruppen unterschieden.

Der PAP-Test hat eine Treffsicherheit von 80 bis 90%. Wird er in regelmäßigen Abständen durchgeführt, kann eine krebsartige Veränderung am Gebärmutterhals frühzeitig erkannt werden.

Durch eine frühzeitige Erkennung ist eine dauerhafte Heilung der betroffenen Frauen möglich.

HPV-Abstrich
Gebärmutterhalskrebs wird durch eine Infektion mit Hochrisikotypen den Humanen Papillomvirus (HPV) ausgelöst. Beinahe zu 100% der an Gebärmutterhalskrebs erkrankten Frauen kann das Virus in den Tumorzellen nachgewiesen werden.